Fempower Blog
Warum du Gefühle annehmen darfst – und nichts wegmachen musst, um ganz zu sein
Die eigenen Gefühle annehmen, ist für viele Menschen schwierig, denn sie glauben, dass sie erst dann, wenn sie ruhig, stabil oder „geheilt genug“ sind, gut genug sind. Doch genau diese Vorstellung hält uns oft davon ab, uns wirklich ganz zu fühlen.
Gefühle sind kein Zeichen von Schwäche. Sie sind ein Zeichen von Lebendigkeit.
Wenn du viel fühlst, bist du nicht kaputt. Du bist verbunden – mit dir selbst und mit dem Leben.
Warum wir gelernt haben, Gefühle zu kontrollieren
Schon früh lernen viele von uns, dass bestimmte Emotionen „zu viel“ sind: Traurigkeit, Wut, Angst oder Überforderung.
Wir lernen:
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reiß dich zusammen
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funktioniere
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sei stark
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mach weiter
So entsteht der unbewusste Glaubenssatz, dass wir Gefühle kontrollieren oder wegmachen müssen, um akzeptiert zu werden.
Doch Gefühle annehmen bedeutet nicht, sich in ihnen zu verlieren. Es bedeutet, ihnen Raum zu geben, ohne sich selbst zu verlassen.
Genug zu sein bedeutet nicht ständige Ruhe
Ein weitverbreiteter Irrtum in der persönlichen Entwicklung ist die Idee, dass Ganzheit oder genug zu sein gleichzusetzen ist mit innerer Ruhe.
Doch Ganzheit heißt:
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Freude und Traurigkeit
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Klarheit und Zweifel
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Kraft und Verletzlichkeit
Emotionen annehmen heißt, dem ganzen Spektrum des Menschseins zu erlauben, da zu sein. Nicht alles muss sich sofort gut anfühlen, um richtig zu sein.
Was passiert, wenn du beginnst, Gefühle anzunehmen
Gefühle annehmen ist ein Akt von Selbstfürsorge
Emotionale Selbstfürsorge bedeutet nicht, ständig an sich zu arbeiten. Sie beginnt dort, wo du aufhörst, dich zu korrigieren. Du musst nichts wegmachen, um liebenswert zu sein. Du musst nichts reparieren, um ganz zu sein.
Alles, was du fühlst, möchte gesehen werden – nicht beseitigt.
Eine sanfte Einladung zur emotionalen Selbstfürsorge
Vielleicht darfst du heute etwas weniger an dir „arbeiten“. Und etwas mehr bei dir ankommen.
Frage dich:
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Was fühlt sich gerade lebendig in mir an?
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Wo halte ich mich zurück, um „funktional“ zu bleiben?
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Was würde passieren, wenn ich mir erlaube, nichts wegzumachen?
Emotionale Selbstfürsorge bedeutet nicht, dich ständig zu analysieren. Sie bedeutet, dir selbst zuzuhören.
Ohne Urteil.
Ohne Ziel.
Ohne Eile.
Denn du musst nichts reparieren, um ganz zu sein. Du bist es bereits.
Du bist ganz – mit allem was du fühlst
Gefühle annehmen bedeutet, dir selbst zu erlauben, menschlich zu sein.
Nicht perfekt.
Nicht immer ruhig.
Aber echt.
Und genau darin liegt deine Stärke.
Ich wünsche dir einen wundervollen Tag,
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Hi,
ich bin Laura
Als Female Empowerment und Human Design Coach unterstütze ich Frauen dabei, das Leben zu leben, dass sie sich schon so lange erträumen.
Mit ging es lange so, dass ich von meinem Traumleben nur geträumt habe – heute lebe ich meinen Traum – mit meinem Sohn lebe ich an Orten, dir mir Freude und Energie schenken und kann endlich das leben, das ich leben möchte.
Ändere auch du deinen Lebensweg und lebe dein Traumleben. Melde dich bei mir, ich unterstütze dich.